Sa. 4.2. Antifa-Demo in Aachen

In der Region Aachen ist seit einigen Jahren ein verstärktes Auftreten von militanten Neonazis zu beobachten. Hauptakteure sind die Kameradschaft Aachener Land (KAL), die dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert, und die NPD, inhaltlich und personell ineinander verzahnt. Bei beiden handelt es sich um Organisationen, die den NS-Faschismus verherrlichen, faschistische und rassistische Menschenbilder propagieren und Menschen bekämpfen, die entweder nicht in ihr rassistisches Weltbild passen oder die sie als politische Gegner_innen wahrnehmen.

Neben direkten Angriffen auf politisch Unliebsame führen KAL und NPD in der Region verstärkt Aufmärsche durch. Seit 2008 marschieren sie jährlich zweimal in Stolberg auf, um dort gegen eine herbei fantasierte „Inländerfeindlichkeit“ zu demonstrieren und die dort lebenden Migrant_innen zu bedrohen. In Aachen selbst fanden in den letzten vier Jahren insgesamt vier neonazistische Demonstrationen statt. Zu beobachten ist eine zunehmende neonazistische Organisierung verbunden mit dem Bestreben sich in der Stadt breit zu machen. Dem wollen wir etwas entgegensetzen! Deswegen gehen wir am 04.02.2012 um 18h auf die Straße und zeigen den Nazis, dass sie weder in Aachen noch sonst wo etwas zu suchen haben und ihre faschistische Propaganda auf Widerstand stößt!

Auf die Straße für ein antifaschistisches Leben!

Antifaschistische Demonstration | Sa. 4. Februar 2012 | 18 Uhr AZ Aachen

Kompletter Aufruf

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Antifa vor Ort – Wassenberg

Die Stadt Wassenberg im Kreis Heinsberg ist auf den ersten Blick ein überaus ruhiges Nest: Alles scheint hier noch in Ordnung zu sein, die Gärten sind gepflegt, die CDU erreicht noch über 50 % und deren Bürgermeisterkandidat sogar 72 %, der für über eine Million Euro frisch-renovierte Burgberg erscheint dank schicker Beleuchtung im neuen Glanz, eine mehr oder weniger schöne Landschaft mit Wald-/Baggerseen und Wäldern gibt es hier auch noch, seit jeher bilden die örtlichen Vereine das Rückenmark der Gesellschaft. Schön.

Seit Jahren steht auf der Agenda der Wassenberger CDU, den Tourismus zu fördern und die Stadt Wassenberg „lebenswerter“ zu machen. Folgerichtig auch die hohen Ausgaben in die Infrastruktur. Alten- und Pflegeheime prägen das Bild einer Stadt, die demographisch nicht nur älter zu werden scheint, sondern dies auch offensiv fördert. Denn Industriestandorte und Arbeitsplätze gibt es hier beileibe nicht viele, einen Willen, besonders Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Anreiz zu geben, eine berufliche Karriere einzuschlagen und in Wassenberg eine Familie zu gründen, kann man bei der CDU-Regierung nicht wirklich erkennen. Die Arbeitsplätze, die durch den Tourismus entstehen sollen, dürften wohl nur für die wenigsten Jugendlichen von besonderem Interesse sein, wenn man sich mal die Arbeitszeiten und -bedingungen in der Gastronomie anschaut.
Im Vergleich zu den infrastrukturellen Maßnahmen fallen die Ausgaben für soziale und kulturelle Projekte eher gering aus. Wenn überhaupt dann wird Geld in die hiesigen Vereine gesteckt: Ein neuer Fussballplatz muss reichen, um das Problem der höher werdenden Jugendkriminalität in den Griff zu kriegen. In das Jugendzentrum zieht es auch eher die jüngeren Semester U16. Es mangelt besonders an Freiräume, wo Jugendliche ihre Träume ausleben können und fernab von Leistungszwang und hohen Erwartungen einfach mal unter sich sein können, und Streetworkern, die sich ernsthaft für die Probleme der Jugendlichen interessieren und Lösungen ausarbeiten können.

Was in eine Stadt, die sowohl Touristen als auch wohlhabendere Rentner anlocken will, nun überhaupt nicht passt, sind zum einen Jugendliche, die entweder kriminell sind oder einfach nicht in das Stadtbild passen, und Neonazis.
Den kriminellen (dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Vandalismusdelikte) oder unliebsamen Jugendlichen versucht man durch eine private Sicherheitsfirma Herr zu werden, die abends im Auftrag des Ordnungsamtes die Personalien von jedem (!) Heranwachsenden notiert und bei Verweigerung der Auskunft die Polizei anfordert. Zudem kündigte Bürgermeister Manfred Winkens eine Überwachung des Bereichs Bergfried-Gondelweiher durch „kurzfristig montierte Kameras“ an, die das Gelände auch nachts überwachen sollen. In etwa so schön wie eine Mutter, die jede halbe Stunde vorbeikommt, um nach dem Rechten zu sehen.Bei Vandalismus kennt der Bürgermeister und der deutsche Michel eben keinen Spaß, da werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Übeltäter zu erwischen und zu bestrafen.

Und wie sieht es bei den Neonazis aus? Über die Entwicklung der hiesigen Neonaziszene haben nicht nur wir hinlänglich berichtet (hier,hier weiter unten und wir). Von rechtsradikalen Propagandaaktionen, Drohungen bis hin zu organisierten Übergriffen hat die Stadt Wassenberg schon alles erlebt. Doch der Bürgermeister will von einem Neonaziproblem nichts hören, würde dies doch nachhaltig den Ruf der Stadt schaden. Dabei wird dann auch nicht erwähnt, dass viele der Vandalismus-Delikte auf das Konto der in Wassenberg und Umgebung lebenden Neonazis gehen. Unvorstellbar, wie der Bürgermeister nichts von einem Naziproblem wissen will, wo doch wochenlang metergroße Hakenkreuze zentral in Wassenberg an einem Busbahnhof gesprayt waren, das Kürzel der rechtsradikalen Nazibande „Kameradschaft Aachener Land“ („KAL“) nicht nur an Bushaltestellen, sondern auch am Rathaus und der Polizeiwache ins Auge fielen. Jene „Kameradschaft Aachener Land“, die auch nicht davor zurückschreckt, offen die Verbrechen der „Zwickauer Terrorzelle“ zu huldigen. Neonazis aus Wassenberg und der näheren Umgebung engagieren sich äußerst aktiv an rechtsradikalen Aufmärschen, die in der Region federführend von Axel Reitz („Der Hitler von Köln“) organisiert werden. Besonders fällt einem da der junge Neonazi und Familienvater Dennis T. aus Wassenberg-Birgelen ein, der nicht nur an Propagandaaktionen im Kreis Heinsberg beteiligt war, sondern ebenso an tätlichen Übergriffen, wie dem Überfall auf eine alternative Kneipe in Wassenberg und dem Angriff auf einen vermeintlich Linken in Aachen, nachdem er zuvor mit führenden Personen der „KAL“ vor dem Autonomen Zentrum posierte (auf diesem Foto ganz rechts).

Dass bis vor Kurzem rechtsradikale Strafsachen nicht im Pressebericht der Polizei Heinsberg geführt wurden, hat den Neonazis garantiert mit in die Karten gespielt. Richtig einordnen kann die Polizei Heinsberg die Neonaziaktivitäten jedoch bis heute noch nicht. Einfach unverständlich, wie der Jugendbeauftragte der Kreispolizeibehörde Heinsberg Franz Heinrichs die Hakenkreuzschmiereien in einen unpolitischen Kontext zu schieben versucht und die Tatsache völlig außen vor lässt, dass nicht nur Hakenkreuzschmierereien zugenommen haben, sondern ebenso Propagandadelikte in Form von Aufklebern und anderen Werbemittel der „Kameradschaft Aachener Land“.

In Folge solcher und ähnlicher Versäumnisse von Politik und Polizei konnten hier unbehelligt ganze Generationen von Neonazis eine braune Szene aufbauen: Zu erwähnen wären da besonders Christian Malcoci, seit Jahrzehnten einer der führenden Köpfe der militanten Neonazi-Bewegung in Deutschland und in den Niederlanden, sein Sohn Timm, der als (Mit-)Organisator von regionalen Neonaziaufmärschen auftritt und an mehreren brutalen Angriffen beteiligt war, sowie Karl Malcoci, der sich selber als sogenannter „Autonomer Nationalist“ sieht und für kurze Zeit mit Nazi-Hip-Hop für Aufsehen sorgte. Die komplette Malcoci-Familie lebte jahrelang in Wassenberg-Effeld und betrieb von Wassenberg aus einen deutschlandweiten Neonazi-Versandhandel. Dann zog die Familie weg, nachdem ihr Haus unter misteriösen Umständen abbrannte. Allerdings hat die Familie immernoch Kontakte in die Region, besonders Timm Malcoci zieht es desöfteren in den Kreis Heinsberg. So war er unter anderem Anfang des Jahres an einem Überfall auf eine alternative Kneipe in Wassenberg beteiligt, bei dem 14 bewaffnete Neonazis das Lokal stürmten. Der NPD-Vize und Landesvorsitzende der NPD-Mecklemburg-Vorpommern Udo Pastörs lebte jahrelang in Hückelhoven und hatte ebenfalls Kontakte nach Wassenberg. Udo Pastörs fiel besonders häufig wegen Volksverhetzung und seiner sehr (rechts-)radikalen und menschenverachtenden Sichtweise auf.

Aber statt sich dem Problem wirklich zu stellen und Maßnahmen zu ergreifen, das Naziproblem nachhaltig zu bekämpfen, wird von der Wassenberger CDU lieber weiter von einer Umbenennung des „Bündnis gegen Rechtsradikalismus“ in „Bündnis gegen Radikalismus“ schwadroniert, uninformiert darüber, dass in Wassenberg keinerlei Straftaten von Linksradikalen ausgeübt werden, und generell die Frage bleibt, ob die Wassenberger CDU überhaupt eine differenzierte Vorstellung von dem Begriff „Linksradikalismus“ hat. Wenn überhaupt werden hier Autos durch Neonazis angezündet und Steine werden hier auch nicht geworfen. Wie macht sich der „Linksextremismus“ denn nun bemerkbar?

Früher oder später wird sich die Wassenberger Regierung dem Naziproblem stellen müssen, denn für den Tourismus sind Schlagzeilen über braune Schlägerbanden in Wassenberg ein Genickbruch, und den Vandalismus wird man durch mehr Repression auch nicht in den Griff bekommen.

AntifaschistInnen aus dem Kreis Heinsberg

[06.12.2011] Quasi als Nikolausgeschenk gab’s ein kleines Update.

Den Naziaufmarsch am 03.09. in Dortmund sabotieren, blockieren, verhindern!

Für den 03.09.2011 mobilisieren Neonazis wieder zum so genannten Nationalen Antikriegstag nach Dortmund. Den seit 2005 jährlich stattfindenden Aufmarsch werden sie auch in diesem Jahr wieder dazu nutzen, um einen völkischen Antikapitalismus und Antiimperialismus zu propagieren, der stets mit Rassismus, Antisemitismus, Antiamerikanismus und Geschichtsrevisionismus einhergeht.

Die Dortmunder Naziszene
Insgesamt ist Dortmund eine Hochburg der so genannten „Autonomen Nationalist_innen” in Deutschland geworden. Nicht zuletzt durch einen stetigen Zuzug von Neonazi-Kadern aus der gesamten Bundesrepublik sind sie personell recht gut aufgestellt und verfügen mit einem hauseigenen Internetversandhandel und dem Nazi-Zentrum an der Rheinischen Straße über eine funktionierende und materiell gut ausgestattete Infrastruktur. Neben der Organisierung des „Nationalen Antikriegstags” verteilen sie in der Innenstadt oder vor Schulen Flugblätter und führen auch neben dem Großaufmarsch im September einige Aufmärsche und Kundgebungen durch. Daneben kommt es hin und wieder auch zu geplanten Angriffen auf linke Wohn- und Kulturprojekte sowie zu Übergriffen auf Menschen, die rechte Parolen nicht unkommentiert hinnehmen wollen und sich gegen Neonazis engagieren.

Ferner tritt mit der „Skinhead-Front Dortmund-Dorstfeld” vermehrt seit 2009 eine weitere Neonazi-Gruppierung an die Öffentlichkeit. Der brutale Angriff von zwölf Neonazis auf die alternative Kneipe Hirsch Q im Dezember letzten Jahres, bei dem mindestens ein Kneipenbesucher auch Stichverletzungen erlitt, sorgte für größeres Aufsehen. Dabei gingen die Neonazis mit äußerster Brutalität gegen Besucher_innen der Kneipe vor. Der Angriff ist, wenngleich einer der brutalsten, nicht der letzte in der langen Reihe von rechten Angriffen in Dortmund geblieben. Die „Skinhead-Front” geriet jüngst wieder in die Schlagzeilen, als deren Mitglieder mehrere Frauen in einer U-Bahn rassistisch beschimpften und angriffen – und nur einen Tag später auf einer Kirmes rumpöbelten und Auseinandersetzungen provozierten.

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Zum Konzept der Blockade, Sabotage und den Treffpunkten hier entlang

Wassenberg: Polizeiwache und Rathaus wird Ziel einer rechtsradikalen Sprühaktion

In der Nacht von Freitag, den 29.07., zum Samstag, den 30.07.2011, wurde die Polizeiwache und das danebenliegende Rathaus in Wassenberg Ziel einer großangelegten rechtsradikalen Sprühaktion.
Dabei wurde wie bei Sprühaktionen in Gerderath blaue Farbe benutzt.
Es wurden mehrere Hakenkreuze, mehrmals das Kürzel der „Kameradschaft Aachener Land“, ein Stencil mit der Losung „Deutsche halten zusammen“ und „ACAB“ (all cops are bastards) an die Eingänge zur Polizeiwache, an der davorliegenden Bushaltestelle, sowie an das Schild des Rathauses, welches den Briefkasten der Stadt Wassenberg beinhaltet, gesprüht.

Update 02.08.: Die Schmierereien wurden offenbar am Montagmorgen wieder entfernt.
Die Polizei Heinsberg sucht nach den Tätern.
NRW rechtsaußen zu den Sprühereien und anderen Naziaktivitäten in Wassenberg.

Augen auf und Handeln: Gegen neonazistische Aktivitäten und Gewalt im Kreis HS

In den letzten Tagen wurden im Kreis Heinsberg bereits mehrere hundert Flyer verteilt, die auf das Naziproblem hier im Kreis aufmerksam machen sollen. Mehrere hundert werden noch folgen.

Hier der Text und die Chronik, die auf den Flyern zu sehen sind:

Augen auf und Handeln:
Gegen neonazistische Aktivitäten und Gewalt im Kreis HS!

Seit geraumer Zeit ist im Kreis Heinsberg ein enormer Anstieg rechtsradikaler Gewalt zu erkennen, was für uns die aktuelle Situation unzumutbar macht.

Dahinter stecken in den meisten Fällen Personen aus dem Umfeld der „Kameradschaft Aachener Land“, einer neonazistischen Schlägerbande, die hauptsächlich in den Regionen Aachen und Düren aktiv ist, mehr und mehr jedoch auch im Kreis Heinsberg umtriebig wird. Die KAL erlangte traurige Berühmtheit, als ein Aachener Neonazi bei einer Demo in Berlin versuchte, durch Sprengsätze Polizisten und politische GegnerInnen erheblich zu verletzen (WDR berichtete).

Dieser Vorfall ist jedoch kein Einzelfall, sondern nur die Spitze des Eisberges.
Immer häufiger werden politisch Andersdenkende und andere Leute, die nicht in das Weltbild der Faschisten passen, von KAL-Mitgliedern in SA-Manier terrorisiert und/oder körperlich angegriffen. Im realen Leben, z. B. auf Volksfesten oder in Diskotheken, oder im virtuellen Netz, Facebook und co., sind die Nazis nur noch selten als solche zu erkennen. Die Zeiten der dumpfen Schlägerglatzen und altbacken wirkende Scheitelträger sind vorbei: heute präsentiert man sich modern, im alternativen Dress und lockt Jugendliche mit einem modernen Lifestyleangebot in den braunen Sumpf. Trendige Modeartikel wie die Nazimarke „Thor Steinar“, Kameradschaftsabende und Musikkonzerte komplettieren schließlich die „Erlebniswelt Rechts“ und vermitteln nach außen ein scheinbar attraktives Angebot für orientierungslose Jugendliche – besonders in Zeiten, in denen kulturelle Angebote für junge Menschen gerade in Kleinstädten und Dörfern immer weiter abgebaut werden.

Durch an die bürgerliche Gesellschaft anschlussfähige Streitthemen, wie zum Beispiel die Situation um den Sexualstraftäter Karl D. in Randerath, schaffen es die Neonazis, im rechten, bürgerlichen Becken zu fischen. Dies gipfelte dann darin, dass bürgerliche DemonstrantInnen und die Neonazis aus KAL und NPD in Randerath Hand in Hand gegen Kinderschänder auftraten. Es gehe ja um „die Sache“, und da wurden Neonazis nicht nur weitestgehend toleriert, sondern hier und dort auch mit Sympathie bedacht. Dass die NPD in Randerath bei der vergangenen Landtagswahl mehr Stimmen gewinnen konnte als in anderen Gegenden Heinsbergs, ist kein Zufall.

Der Kreis Heinsberg hat nicht erst seit Gestern ein Problem mit Neonazismus:
Der Kreis hat einige berühmte Nazipersönlichkeiten hervorgebracht, wie den Fraktionsvorsitzenden der NPD im Landtag von Mecklemburg-Vorpommern, Udo Pastörs, und in Wassenberg-Effeld lebte einige Jahre der bundesweit bekannte Neonazi Christian Malcoci, der hohe Positionen in der niederländischen neonazistischen Partei NVU inne hatte und dessen Exfrau in Effeld ein rechtes Versandhaus betrieb, und dessen Söhne Karl und Timm Malcoci, die gelegentlich Anmelder von Naziaufmärschen in der Region sind oder mit rechtem Hip-Hop für Aufsehen in ihrer Szene sorgten.
Nazis sitzen seit geraumer Zeit in den Stadträten von Hückelhoven und Erkelenz und im Kreistag in Heinsberg.

Polizei und Presse haben das Thema lang genug versucht totzuschweigen.
Wir nehmen das Heft ab sofort selber in die Hand! Offensiv gegen Nazis und braune Scheiße!

Aktiv werden gegen Nazis -
auch im Kreis Heinsberg!

Chronik einiger rechtsradikaler Aktivitäten:

16.08.2008: Das Fraktionsbüro der Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ in Heinsberg wird von Neonazis mit rechten Parolen beschmiert
04.10.2008: Naziaufmarsch in Wegberg
07.03.2009: NPD-“Mahnwache“ in Heinsberg-Randerath und anschließende Spontandemo in Erkelenz
21.03.2009: Naziaufmarsch in Randerath und Angriff von Nazis auf Nazigegner
22.08.2009: Nazis beschmieren das alevitische Zentrum und ein von Migranten geführtes Lokal in Heinsberg-Oberbruch mit Hakenkreuzen und rechten Parolen
12.09.2009: Nazis zünden am Rande eines Konzertes gegen Rechts in Wassenberg ein Auto eines Besuchers an
06.02.2010: Nazis der Schlägerbande KAL schließen sich zahlreich den Bürgerprotesten in Randerath an
21.05.2010: Nazigruppe der KAL am „Horster See“
03.07.2010: Naziaufmarsch in Randerath und anschließender Besuch des Public Viewings in Heinsberg
20.09.2010: Nazis der „KAL“ beschmieren die evangelische Kirche in Erkelenz-Gerderath mit Hakenkreuz und rechten Parolen
11.02.2011: 14 zum Teil vermummte Neonazis greifen mit Quarzhandschuhen und Pfefferspray bewaffnet eine alternative Kneipe in Wassenberg an
19.05.2011: Eine Gruppe Nazis bedrohen Nazigegner am Rande einer Vorlesung des Rassisten Thilo Sarrazin in Heinsberg
17.06.2011: Eine Gruppe vermummter Neonazis greifen mit Pfefferspray und einer Luftdruck- oder Gaspistole Passanten in Wassenberg an und verletzen jene gefährlich
30.07.2011: Die Polizeiwache und das naheliegende Rathaus werden Ziel einer großangelegten, rechtsradikalen Sprühaktion

Dazu dutzende rechtsradikale Plakate und hunderte Aufkleber im ganzen
Kreisgebiet, die wir jetzt nicht einzelnd aufzählen wollen.

Weitere Informationen und eine weiterführende Chronik zu den Naziaktivitäten im Kreis HS sind ebenfalls hier zu finden.



Referer der letzten 24 Stunden:
  1. google.com (44)
  2. de.wikipedia.org (4)
  3. jappy.de (3)